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Frankreichaustausch 2015/16 Champigny/Moers PDF Drucken E-Mail

Der Beginn/Le début

Am 2. Dezember 2015 hatte das Warten ein Ende: Gegen 13 Uhr kamen zehn französische Austauschschüler, die wir bisher nur vom Anmeldeformular und ein paar e-mails her kannten, nach Moers. Auf uns wartete eine Woche voller Programmpunkte, Sprachen und vielen neuen Freundschaften. So waren wir auf dem Kölner Weihnachtsmarkt, auf einer Ausstellung von Tim Burton sowie im Max Ernst Museum ebenfalls in Köln.Passend zu diesen zwei Künstlern haben wir in den folgenden Tagen gemeinsam an einem Kunstprojekt gearbeitet. Außerdem trafen wir den Moerser Bürgermeister und haben den Landschaftspark Nord in Duisburg im Rahmen einer französischen Führung besichtigt. Nach einem gemeinsamen Wochenende, welches die französischen Gäste in den jeweiligen Gastfamilien verbracht haben, mussten wir uns leider schon wieder voneinander verabschieden.

Doch zum Glück fand unser Gegenbesuch wenige Monate später statt...

Die Fortsetzung/La suite

Das große Wiedersehen gab es am 18. Mai 2016. Nach einer vierstündigen Zugfahrt kamen wir in Villiers – sur - Marne in der Nähe von Paris an. Die Freude war groß, und nach einem kurzen Kennenlernen der französischen Gastfamilien ging es zum ersten Programmpunkt in Villiers. Der Nachmittag begann mit einer kleinen Führung über die Marne im städtischen Museum mit anschließendem Bowlingspielen. Ein erstes Highlight folgte am nächsten Tag: der Tagesausflug nach Paris. Hier besichtigten wir das Museum für Moderne Kunst und weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt. Natürlich war die Freude groß - und die „Fotosession“ lang – als manche von uns zum ersten Mal den Eiffelturm sahen.

Nach einem ersten Einblick in den Schulalltag an einem französischen Collège, gab es am Freitagabend das große Wiedersehen mit unserer ehemaligen Französischlehrerin Frau Wissing, die mittlerweile in Créteil wohnt und auch zu der Schulparty an diesem Abend eingeladen wurde. Außerdem haben wir noch weitere Schüler kennengelernt, die am Collège deutsch lernen, denn der Abend stand ganz unter dem Motto der deutsch – französischen – Freundschaft. Es wurde viel getanzt, gelacht und gegessen und wir gingen bestens gelaunt ins Wochenende. Dieses haben wir teils zusammen, teils nur mit der jeweiligen Gastfamilie verbracht. Einige von uns waren im Disneyland, andere haben den Parc d’Astérix besucht.

Am Montag haben wir in Zusammenarbeit mit einer Biologielehrerin an einem Projekt gearbeitet, das das Thema La Marne hatte. Um diesen Fluss und die Pflanzen, die an seinen Ufern wachsen kennenzulernen, mussten wir unter teilweise strömendem Regen die Marne erkunden. Zum Glück hatten wir gute Ideen und konnten durch den tatkräftigen Einsatz unserer Klassenkameraden und französischen Freunde viele Fotos schießen, die wir am Ende des Tages zu einer kleinen Geschichte zusammengefügt haben. Diese „Fotostories“ wurden schließlich vor der ganzen Gruppe präsentiert.

Am letzten Tag unseres Austausches ging es noch einmal nach Paris. An diesem Tag haben wir eine Rallye durch das Künstlerviertel Montmatre gemacht und die Kirche Sacré Coeur besichtigt. Anschließend mussten wir mit der Métro ins Stadtinnere fahren, denn hier hatten wir eine Führung in der berühmten Opéra Garnier gebucht. Diesen schönen letzten Tag krönten wir mit einer Rundfahrt auf einem Bateau mouche, so nennt man die touristischen Schiffe, über die Seine. Hier konnten wir Paris von einer ganz anderen Perspektive aus bewundern. Nach vielen Fotos vor dem Tour Eiffel ging es spät abends wieder nach Hause.

Am Abfahrtstag haben wir zuerst einmal gefrühstückt. Die ganze Mensa stand uns zur Verfügung, da die französischen Schüler mittwochs entweder gar keinen oder nur kurz Unterricht haben. So konnten wir auch etwas ausgelassen feiern, denn eine deutsche Austauschteilnehmerin hatte an diesem Tag Geburtstag. Unsere französischen Austauschpartner hatten alles mitgebracht, was man für ein üppiges Frühstück braucht und haben sogar an ein Geburtstagsgeschenk für Nele gedacht. Zufrieden und gestärkt ging es dann zum Bahnhof. Doch wegen einer Kette von unglücklichen Ereignissen, verpassten wir unseren Zug am Gare du Nord in Paris. Nach vereinzelten kurzen Nervenzusammenbrüchen haben wir jedoch erfahren, dass zwei Stunden später der nächste Thalys fährt. Zwar ohne Sitzplätze, doch mit guter Laune ging es dann im Thalys Nr. 2 auf dem Boden des Bord Bistros nach Hause. Durch diese „Platzwahl“ kamen wir mit vielen Passagieren ins Gespräch und sind uns am Ende einig: dieser Austausch bleibt für immer in Erinnerung!

Nicht nur wegen der turbulenten Heimfahrt, sondern vor allem wegen der Erfahrungen und Freundschaften, die wir während des Austauschs gemacht haben, wissen wir, dass diese Woche in Frankreich eine Erinnerung für’s Leben ist, und wir können es jedem empfehlen, an solch einem Austausch teilzunehmen!

Bisous!

Maya Kays & Nele Vollmer

(aus der ehemaligen 9b)

 

 

Petit résumé

Pour résumer, un échange scolaire est toujours une bonne idée. Tu peux faire la connaissance du pays, des gens, de la civilisation et mieux apprendre la langue. Nous avons rencontré des nouveaux amis et nous avons fait des bonnes expériences.

Merci beaucoup pour ce bel échange !

Maya et Nele