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Projekttage 2010, Ausflug zum WDR nach Köln PDF Drucken E-Mail

Am 02.02.10 haben wir im Rahmen der Projektgruppe „Berufsorientierung“ einen Ausflug nach Köln zum WDR gemacht. Doch bevor wir uns auf den Weg zum Westdeutschen Rundfunk machten, besuchten wir zuerst den berühmten Kölner Dom, wo wir die Gräber verschiedener adliger Familien und der Heiligen Drei Könige betrachteten.

Beim WDR angekommen, sahen wir uns zuerst einen Film über das Unternehmen an, um uns ein Bild von den verschiedenen Funktionen des WDR zu machen. Wir haben gelernt, dass die Abkürzung ARD nicht, wie viele Menschen glauben, für „Allgemeiner Rundfunk Deutschland“ steht, sondern für „Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland“. Die ARD ist ein Zusammenschluss aus mehreren Medienunternehmen, wobei 35% der Sendungen, die die ARD ausstrahlt, vom WDR produziert werden.

Nach diesem Film erzählte uns unsere Führerin, dass, wenn wir in dieser Medienbranche später einmal arbeiten wollten, wir unbedingt mindestens ein Praktikum hier machen sollten. Um vor die Kamera zu kommen, muss man einfach viel Glück haben, dafür gibt es keine Ausbildung. Die meisten Menschen, die vor der Kamera stehen, haben studiert oder waren im journalistischen Bereich tätig. Der WDR bildet in erster Linie im handwerklichen und technischen Bereich aus.
Die Führerin ging mit uns durch die verschiedenen Gebäude und Aufnahmestudios, wo wir Einblicke hinter die Kulissen erhielten. Dabei erzählte sie uns, wie Fernsehaufnahmen im Studio zustande kommen und erläuterte uns die Funktion der sogenannten Blue Box. Wir sahen die Kulissen der Kulturserie "west. art"und waren in dem Studio der Politikserie "hart aber fair". Wir alle waren sehr überrascht, dass die Studioflächen, die im Fernsehen immer so groß wirken, in der Realität viel kleiner sind. Am Ende unserer Führung gingen wir zu dem Funkhaus am Wallrafplatz, wo wir den Klassikorchestersaal des WDR besichtigten. Wir lernten, dass die Decke des Saals nicht mit den Wänden verbunden ist, damit der Klang auch in die letzten Reihen übergeht. Das ganze Gebäude wurde neu renoviert, doch viele Gegenstände, wie zum Beispiel Uhren, Säulen und auch der Paternosteraufzug stammen noch aus den 50er Jahren. Der Paternosteraufzug hat uns sehr gut gefallen, doch leider erlaubte uns die Führerin nicht damit zu fahren.
Es war ein sehr schöner Ausflug, der Besuch beim WDR war sehr interessant.


Autor: Samir Mokdad (9c)



Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. April 2013 um 14:32 Uhr