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Über Aussöhnung und Freundschaft zwischen Deutschen und Franzosen

16.03.2018

Fritz Körber berichtete am 08. März im Grafschafter Gymnasium vor Schülern der Oberstufe über das SS-Massaker 1944 im französischen Dorf Oradour sur Glane. Bewegend erzählte Fritz Körber über den langen Weg der Aussöhnung, den er als Gemeinderat seiner Heimatstadt Schwaig bei Nürnberg beschritten hat, um den Menschen von Oradour ein Zeichen tiefer Betroffenheit, Anteilnahme und menschlicher Verantwortung zu geben. 

Bis heute stehen die Ruinen des Dorfes und bilden eine imposante Gedenkstätte, die jeden Besucher emotional erfasst und jungen Menschen die Chance gibt, sich die Folgen des Naziterrors und seine gnadenlose Menschenmissachtung vor Augen zu führen. Lehren für die Zukunft, sagt Fritz Körber, ergeben sich aber nur, wenn man die Aussöhnung nie aus den Augen verliert und auf die Menschen, die in fast allen Ländern Europas unter der deutschen Nazidiktatur bitter gelitten haben, zugeht – auch als ganz junger Deutscher.

Es war eine beeindruckende Veranstaltung, mit Berichten eines Mannes, der all diese Versöhnungs- und Begegnungsprojekte gelebt hat und immer noch – auch mit fast achtzig Jahren – lebt. 

Wir richten unseren aufrichtigem Dank an Fritz Körber und die Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg, die dieses Treffen ermöglicht hat. 

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